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Monday, November 27, 2017

Syrischer Bürgerkrieg - Kindheit in Trümmern

 
Das SOS-Kinderdorf in Saboura soll 80 Mädchen und Jungen ein Zuhause geben, für die es keine Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Herkunftsfamilie gibt.


Sechs Jahre Krieg in Syrien hinterlassen zerstörte Familien. Traumatisierte Kinder wachsen in Armut und Ruinen auf. SOS-Kinderdorf bietet Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause und die Rückkehr zur Normalität. Aber die Arbeit der Helfer ist bedroht.


Länger als der Zweite Weltkrieg:

Der Bürgerkrieg in Syrien dauert seit März 2011 an und ein Ende ist nicht in Sicht. Der IS ist zwar aus seinen urbanen Zentren vertrieben worden, doch die Kämpfe zwischen den verfeindeten Parteien gehen weiter. Das Ausmaß der Gewalt und die Zerstörung von zivilen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen hat zuletzt wieder zugenommen.

2,3 Millionen Kinder und Jugendliche sind innerhalb Syriens auf der Flucht, viele von ihnen haben Eltern, Geschwister oder Freunde verloren. Die Kinder werden inmitten von Bomben und Ruinen groß. Gewalt und Zerstörung sind für sie Alltag. Schulbesuche finden unregelmäßig oder gar nicht mehr statt. Viele Kinder müssen schon früh arbeiten und in dieser katastrophalen wirtschaftlichen Situation zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Oft werden sie Opfer von Ausbeutung.


Es fehlen Schulen, Ärzte und Psychologen

SOS-Kinderdorf kämpft mit Nothilfe- und Aufbauprojekten gegen das Leid. Mobile Tanks stellen Trinkwasser für zehntausende Menschen zur Verfügung. Hilfspakete mit Nahrungsmitteln und Medikamenten helfen in der schlimmsten Not. Provisorische Kindertagesstätten bieten Kindern geschützte Räume, in denen sie eine Zeit ohne Zwang und Furcht verbringen. Hier können sie malen, musizieren und spielen. Eine Atempause vom täglichen Leid.


Betreuungseinrichtungen an mehreren Standorten in Syrien wie Aleppo, Tartus und Damaskus kümmern sich um hunderte vom Krieg traumatisierte Kinder. SOS-Mitarbeiter Andreas Papp war im Frühjahr 2017 in Syrien und kennt die Situation vor Ort gut: „Die Kinder haben Schreckliches erlebt, sie brauchen mehr psychologische Unterstützung. Ärzte, Psychologen und pädagogische Fachkräfte haben das Land in großer Zahl verlassen. Wir haben einen großen Mangel an qualifiziertem Personal.“

Von den Eltern bleiben nur Fotos

In dieser dramatischen Situation entsteht südlich von Damaskus in Saboura ein neues SOS-Kinderdorf für 80 Mädchen und Jungen. Es soll Kindern und Jugendlichen ein Zuhause geben, für die es keine Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Herkunftsfamilie gibt.

Zu ihnen zählen die Geschwister Sham, elf Jahre, Nour, neun Jahre, und ihr siebenjähriger Bruder Muhanad. Sie stammen aus Daraja, einer ehemaligen Hochburg der Oppositionellen. Heute ist der Ort vom Krieg verwüstet. Die Mutter starb durch Schüsse, der Vater ist seit langem schwer krank und nicht in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern. Dass das SOS-Kinderdorf auf die drei aufmerksam wurde, rettete ihnen das Leben.

In der Region von Saboura finden aktuell keine Kampfhandlungen statt, die Menschen haben zum Alltag zurückgefunden. Die Kinder im neuen SOS-Kinderdorf sind zu acht in einer Familie. Eine geregelte Tagesstruktur mit Frühstück, Schule, Hausaufgaben und Zeit für gemeinsame Ausflüge, Spiel und Sport hilft dabei, neuen emotionalen Halt zu finden. Ärzte haben ein offenes Ohr, Lehrer geben ihnen Selbstvertrauen. Ein Psychologe redet mit den Kindern über ihre inneren Schreckensbilder.

Tagreed, die Kinderdorfmutter, ist immer da und gibt den Geschwistern lang entbehrte menschliche Nähe. Manchmal holen Sham, Nour und Muhanad zwei verblichene Fotos hervor. Sie sind alles, was ihnen von ihrem früheren Leben geblieben ist. Eines zeigt die Familie, als die Mutter noch lebte. Das andere den Vater. Die Erinnerungen sind schmerzlich – aber auch verbunden mit dem Willen, in eine bessere Zukunft zu gehen.

Hoffnung für eine ganze Generation

Projekte wie Saboura sind ein Erfolg, um die Not vor Ort zu bekämpfen. Aber sie existieren bislang nur in geringer Zahl und kommen lediglich einem Bruchteil der Betroffenen zugute. Für die Arbeit ist SOS-Kinderdorf auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

„Es ist unser aller Aufgabe dafür zu sorgen, dass aus den syrischen Kindern und Jugendlichen von heute keine verlorene Generation von morgen wird“, sagt Dr. Kay Vorwerk, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf e.V.

„Wir brauchen geschulte Menschen, die die Kinder liebevoll und dauerhaft begleiten und ihnen helfen, ihre Traumata zu verarbeiten.“
Mit den Spenden werden deshalb nicht nur Unterkunft, Nahrung und Kleidung für die Mädchen und Jungen in Saboura bezahlt. SOS-Kinderdorf engagiert sich auch dafür, pädagogische und medizinische Fachkräfte für den Umgang mit schwer traumatisierten Kindern auszubilden.

SOS-Kinderdorf ist ein unabhängiges, nichtstaatliches und überkonfessionelles Kinderhilfswerk, das weltweit aktiv ist. Die Hilfsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Die Hilfsprojekte sind langfristig angelegt. Eine regelmäßige Unterstützung, wie etwa eine SOS-Patenschaft, ermöglicht es, die Arbeit von SOS-Kinderdorf sinnvoll und nachhaltig zu fördern. 


Wie Sie Helfen Können:


Rund 6,5 Millionen syrischer Kinder sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.





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Sunday, May 29, 2016

Obituary: Donald J. Trump


Another amazing blog post by C.C. Lum:

Who fired The Donald? 





Whoever pulled the trigger on The Donald, they certainly triggered a revival of conspiracy theorizing on a grand scale.  Forget the Birthers…all the exciting speculation is now with the Deather's. 


C.C. Lum remembers Donald Trump… (read on)



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Bernie and the Path to Coalition Government

C.C. Lum wrote a great blog article:

Bernie and the Path to Coalition Government




Even for an imaginative writer, such as myself, it is hard to conjure up any political course that would seriously threaten the Deep State, that is, the real-power infrastructure embedded in the United States.

To be sure, the theatrical value of the current presidential race is unprecedented in its farcical quality, all the while raising some disturbing questions about the qualifications of the voting public to even participate in this democracy mime.

That said, all the drama aside, the campaigning on the left and on the right is still just theatre…not revolution.  Or am I wrong?  (read on…)


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Tuesday, March 17, 2015

Severe Weather: Be Prepared in Advance

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Well not only in advance, always be prepared!  It may not hit you as hard as residents of New Orleans a couple of years ago, but any kind of severe weather might bring your live to a hold.

No matter where you are living: In the New England states with its snow storms in Winter, in the Midwest or South where Tornadoes are frequent or in California with its many fires during summer or the occasional earthquake, always have your emergency items ready (best place is in a backpack).  Check and update your disaster preparedness kit. 


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Ten important items should be included in your disaster kit, for example as recommended by Indiana's government:
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1. Food and water for three days (include one gallon of water per person, per day!)

2. Battery operated all hazards radio (airs more than 60 types of emergency alerts)

3. Flashlights for each room

4. Extra batteries for radio and flashlights

5. First aid kit 6. Extra clothing, sturdy shoes, rain gear, blankets and personal hygiene items

7. List of emergency phone numbers 8. Important documents (copies of photo ID, social security card, insurance and banking information)

9. Cash (small bills as well, as power outages can limit ability to use ATMs and credit cards)

10. Special items (baby formula, insulin, life sustaining medication, pet supplies).

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After experiencing several power outages during storms I always have my laptop 100% battery-loaded and when severe weather is announced I fill several buckets with water, as the water supply in washrooms need electricity to be pumped! If you know what I mean : )
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A suitable shelter is another important aspect to prepare for severe weather or an earthquake.  For those living in homes or apartment buildings, residents should take shelter in the lowest level of the building, away from windows and doors.
Also store wood panels in order to nail them in front of your windows when expecting heavy weather - or even better: real shutters that protect your windows and can also be used as a sun screen.  If flooding is an issue, think about getting a small boat.  Park your car in the garage or far away from trees.  And don't forget to update your insurance regularly.

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